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2013.09.09   Der America’s Cup nach den ersten vier Begegnungen

Die Rennen bieten, blendet man für den Moment das Gefahrenpotenzial aus, unfassbar spannende Szenen: Hier jagt das Emirates Team New Zealand die Verteidiger   aus http://yacht .de              © ACEA/Gilles Martin-Raget

 

Die beiden Begegnungen vom Samstag, 07. September 2013, gingen klar an die Neuseeländer. Beim ersten Rennen vom Sonntag, 08. September 2013, gelang es den Amerikanern, dem Gegner einen Penalty anzuhängen. Doch den Neuseeländer gelang es, den Spiess erneut umzudrehen und überholten die Amerikaner auf dem Kreuzkurs und gewannen auch die dritte Wettfahrt klar. In der vierten Regatta, in der Zwischenzeit hatte der Wind zugenommen, konnten die US Amerikaner endlich ihren ersten Punkt nach Hause fahren.

Detaillierte Berichte wie immer unter

http://www.yacht.de/

Nach den Strafpunkten, welche das Team Oracle Team USA aufgebrummt bekam, heisst es heute 3 : -1 für die Neuseeländer. Die Kiwis müssen noch 6 Siege nach Hause bringen, den Amerikanern fehlen noch 10 Siege bis zur erfolgreichen Verteidigung. Weiter geht es am Dienstag, 10.09.3013 22:15. Live kannst die die Rennen auf

http://www.servustv.com/cs/Satellite/Home-ServusTV.at/001259088496182

verfolgen.

"Cupgate": betrogen und gelogen

 

04.09.2013 Tatjana Pokorny -  Vier Tage vor Beginn des 34. Cup-Duells hat die Jury harte Strafen gegen die Verteidiger ausgesprochen. Die Akten lesen sich wie ein Krimi

Oracle Team USA im Doppel-Training: Nach der Sperre für einige Teammitglieder muss die Kernmannschaft umformiert werden© G. Grenier / Oracle Team USA

 

Drei Teammitglieder des Verteidigers Oracle Team USA werden wegen Regelverstössen disqualifiziert und dürfen bei den bevorstehenden Regatten zum America‘s Cup nicht teilnehmen. Oracle Team USA ist gefordert und muss innerhalb von wenigen Tagen das Team neu zusammenstellen.

Der detaillierte Bericht sehen sie unter:

http://www.yacht.de/sport/news/cupgate-betrogen-und-gelogen/a82823.html

Raddampfer überfährt Segler

 

Aus bisher ungeklärten Gründen kam es am Genfer See zu einer Kollision zwischen einem Fahrgastschiff und einem Segler

Die Yacht vom Typ Luthi 870 kollidierte mit dem Fahrgastschiff "Simplon" der Reederei CGN                                                                            © Le Matin

Es gab zwei Verletzte. Wie aus einem Bericht der Genfer Tageszeitung "Le Matin" hervorgeht, hat es am vergangenen Sonntag einen schweren Unfall zwischen einem Sportboot und einem Raddampfer auf dem Genfer See gegeben. Die Kollision ereignete sich ungefähr eine Seemeile östlich des Fähranlegers Nyon. 

Zwei Verletzte, einer davon schwer

Eine Segelyacht vom Typ Luthi 870 geriet dabei aus bisher ungeklärten Ursachen unter den Radschaufelausleger der CGN-Fähre "Simplon". Der Mast brach, die fünfköpfige Crew ging über Bord. Zwei Segler wurden verletzt, einer davon schwer. Bei dem Schwerverletzten handelt es sich um einen 15-jährigen Schweizer aus der Region. Der Jugendliche wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand keine. Die Segelyacht befand sich auf einer Wettfahrt, als es nach wiederholten Warnsignalen seitens der "Simplon" zur Kollision kam. Die Berufsschifffahrt ist auf dem Genfer See grundsätzlich vorfahrtsberechtigt, die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden bereits eingeleitet. Eine Stellungnahme des Fährbetreibers CGN auf Nachfrage von YACHT online erfolgte nicht. 

Quelle: http://www.yacht.de/panorama/news/raddampfer-ueberfaehrt-segler/a82809.html

26.08 2013 Team New Zealand gewinnt Louis Vuitton-Cup

Nebel auf dem Kurs, aber sonst alles klar: Spiel, Satz und Sieg Neuseeland

(http://www.yacht.de/sport/americas_cup/nach-dem-albtraum-das-traumfinale/a82559.html)                                                            © Gilles Martin-Raget/ACEA

Die Kiwis gewinnen den Louis Vuitton-Cup 213 überlegen mit 7:1 gegen Luna Rossa aus Italien. Im letzen Rennen hatten die Neuseeländer einen Vorsprung von 3 Minuten 20 Sekunden bei einer Dauer von bloss 33 Minuten. Für eine Regatta beim Louis Vuitton-Cups sind das Welten. Hätten die Neuseeländer nicht im zweiten Rennen einen Defekt erlitten, wäre das Resultat ganz klar 7:0. Emirates Team New Zealand darf nun ab dem 7. September 2013 den Verteidiger des America’s Cup, Oracle Team USA, herausfordern.

Skipper des Emirates Team New Zealand, Dean Barker, bezeichnet diesen Sieg nur als Teil der Vorbereitung zur Herausforderung des America’s Cup. Er will sich damit ganz klar für die deprimierende Heimniederlage 2003 gegen Alinghi und auch gegen die verlorenen Herausforderung 2007 gegen die Schweizer revanchieren. Er will die Rückreise nach Neuseeland nicht ohne die Bodenlose Kanne machen. In 2 Wochen werden wir sehen, ob ihm das gelingt.

19.08.2013 Ein Sieg für die Italiener

Die U-Boot-Einlage der Kiwis aus der Luft „ http://www.yacht.de/sport/americas_cup/verkorkster-cup-naechster-akt/a82431.html

Der Film dazu: „ http://www.youtube.com/watch?v=TFjxEfg_mEw&feature=youtube_gdata

 

Wegen eines Defektes an der Hydraulik, geht das führende Team Neuseeland auf Tauchstation. Bei dieser Aktion muss Neuseeland die Italiener passieren lassen. IN der direkten Ausscheidung im Louis Vuitton-Cup, steht es nun 1 : 1.

11.08.2013 Das Aus für Artemis

Bild "http://www.yacht.de/sport/news/match-point-fuer-den-roten-mond/a82209.html"

Mit einem Aufwand von ca. € 100‘000‘000.-- und einer Regattazeit von total ca. 3 Stunden hat das schwedische Team Artemis Racing auch die Vierte Wettfahrt verloren und ist ausgeschieden. Der Einsatz war gross, sehr gross. Je Sekunde ragattasegeln wurden ca. € 10‘000.-- investiert.
In einer Woche geht es in die nächste Runde zwischen dem Gewinner „Luna Rossa Challenge 2013“ gegen den Vorlaufsieger „Emirates Team New Zealand“.

Oracle Team USA unter Verdacht!

Die beiden betroffenen AC45 von Oracle Team USA und BAR

Es scheint, dass Larry Ellison jeden Anstand und jeden Respekt vor dem Sport verloren hat. Die beiden amerikanischen AC45 Katamarane, auf welchen seit geraumer Zeit eine riesige Promo-Runde für den America’s Cup rund um die Welt gesegelt wird, sollen nicht den Regeln entsprechen. Dieses grobe Fehlverhalten kann zum Ausschluss von einzelnen Teammitgliedern, oder sogar den Ausschluss des ganzen Teams zur Folge haben.

 

Die Berichterstattung über den America’s Cup in der Tagespresse, Radio und Fernsehen ist eingefroren. Ausser vielleicht einer kleinen Randnotiz berichtet kaum ein Medium über dieses Event. Vielleicht ist das die Antwort auf das aufgeblasene Theater. Sponsoren werden sich in Zukunft zurückhalten, was die Organisatoren wieder auf den Boden zwingt.

Bericht der Zeitschrift YACHT

http://www.yacht.de/sport/americas_cup/oracle-team-usa-unter-verdacht/a82193.html

America's Cup 2013 in San Francisco

Oracle Team USA symptomatisch für den America's Cup  www.yacht.de
Oracle Team USA symptomatisch für den America's Cup www.yacht.de

Zurzeit werden die Qualifikationsregatten zum America’s Cup, der Louis Vuitton Cup vor San Francisco ausgetragen. Anstatt wie versprochen mindestens 12 Herausforderer, sind deren drei angetreten. Emirates Team New Zealand kommt mit einem gut vorbereiteten Team und einem hervorragenden Boot zum Cup. Die italienische Luna Rossa Challenge 2013 mussten aus Spargründen auf den Bau eines zweiten Bootes verzichten und kämpft mit einer alten Technologie, welche noch nicht zum foilen konstruiert wurde. Die schwedische Artemis Racing hatten bei einer Kenterung anfangs Mai einen Todesfall zu beklagen und wurde durch eine Havarie weit zurückgeworfen.

Bis heute fanden jeweils 4 Regatten statt, bei dehnen sich immer zwei Teams gegenüberstehen sollten. Emirates Team New Zealand konnte alle 4 Begegnungen gegen Luna Rossa Challenge 2013 gewinnen. Die vier Begegnungen zwischen Luna Rossa Challenge 2013, beziehungsweise Emirates Team New Zealand gegen Artemis Racing mussten in Abwesenheit von Artemis Racing erfolgen, das neue Schiff ist noch nicht startklar.

Anstelle von Milliardenumsatz, werden Milliardenverluste generiert. Der Titelverteidiger Larry Ellison und sein Geschäftsführer Russell Coutts haben damit den America’s Cup mit sehr viel Engagement über den Abgrund ins bodenlose Chaos gefahren. Gratulation!

http://www.vendeeglobe.org/
Samantha Davies SAVÉOL Bild http://www.vendeeglobe.org/

20.Nov.2012 Vendée Globe

 

Zwischenstand nach knapp 10 Tagen, noch wurde der Äquator nicht überschritten.

1. Armel le Cléac‘h   BANQUE POPULAIRE

2. François Gebart   MACIF

3. Vincent Riou         PRB

ferner

6. Bernard Stamm   CHEMINÉES POUJOULAT

9. Dominique Wafré MIRABAUD

 

Alex Thomson HUGO BOSS  ist am laminieren eines Ruderblattes, welches durch den Stromgenerator beschädigt wurde.

Zbigniew Gutkowski   ENERGA   läuft ab Richtung Madeira, den Grund kenne ich nicht. (22.11.12 Aufgabe wegen technischer Probleme mit der Selbststeueranlage)

Jérémie Beyou   MAÎTRE CO   Aufgabe, Hydraulikzylinder am Schwenkkiel geplatzt.

Samantha Davies   SAVÉOL   Aufgabe, Mastbruch.

Lois Burton   BUREAU VALLÉE   Aufgabe, er wurde von einem Fischerboot gerammt.

Kito de Pavant   GROUPE BEL   Aufgabe nach Kollision mit einem Fischtrawler.

Marc Guillemot   SAFRAN   Aufgabe kurz nach dem Start, seine SAFRAN hat den Kiel verloren.

 

Fazit:

Nach knapp 10% der Distanz, Ausfall von 25 % und 2 weitere Schiffe mit technischen Problemen. Es ist bekannt, dass die Fischtrawler im Atlantik ihr Ortungsgerät, den AIS-Sender, einstweilen ausschalten, um bei illegalem Fischfang nicht geortet werden zu können. Ich wünsche allen Teilnehmern einen ruhigen Schlaf.

Sailrocket 2    Bild http://www.surfertoday.com/
Sailrocket 2 Bild http://www.surfertoday.com/

19.Nov.2012 Sailrocket 2

 

Die Sailrocket 2 sprengt den Geschwindigkeitsrekord für Segelfahrzeuge am Wasser. Mit 59.23 kn (rund 110 km/h) ist sie gleich 3.5 kn schneller als der bisherige Rekordhalter, der Kiteboarder Rob Douglas.

Weiterführende Artikel:

Film der Rekordfahrt

Die Yacht

Sailrocket 2

10.Nov.2012    Vendée Globe

 

Heute startet in Les Sables d’Olonne an der französischen Atlantikküste die härteste Regatta der Welt. Das Renn geht einhand rund um die Welt. Unter Vendèe Globe kannst du die Regatta mitberfolgen.

An diesem Renn nehmen auch zwei Schweizer teil, Dominique Wavre mit seiner „Mirabaud“ und Bernard Stamm mit „Cheminées Poujoulat“.

Gesegelt wird auf den Open 60, gut 18 Meter langen reinrassigen Rennmaschinen. Diese Schiffe sind auf dem neusten Stand der Technik und werden nur für dieses Rennen konstruiert, gebaut und optimiert.

Als charakteristisches Merkmal dieser Rennmaschinen gilt der Schwenkkiel oder das schwenkbare Rigg mit der etwas komisch anmutenden Verstagung über die seitlichen Ausleger.

Diese Regatta fordert vom Skipper mehr als nur Alles. Leider kommt es auch vor, dass er überfordert ist oder das Material den enormen Strapazen nicht standhalten kann. Leider endet dieses Rennen für einige oft auch an einer Klippe.

Bilder: http://www.vendeeglobe.org

Oracle    Bild http://www.youtube.com
Oracle Bild http://www.youtube.com

17.Okt.2012    America’s Cup

 

Über den Link unten gibt es einen Eindruck über die Vorbereitung zum „neuen“ America’s Cup. Beim Schiff handelt es sich um den neuen AC72, den Katamaran der Amerikaner, mit welchem sie den America’s Cup im nächsten Jahr zu verteidigen gedenken.

Ich weiss, wir sprechen hier von einer Sportart, welche mit segeln nicht mehr viel gemeinsam hat. Trotzdem ist der kurze Film sehenswert.

 

Dann viel Spass.

http://www.youtube.com/watch?v=LQqIl8FChq4&feature=player_embedded